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Peter Dittmer »Schalten und Walten [Die Amme, Die Amme 2]«
Peter Dittmer, »Schalten und Walten [Die Amme, Die Amme 2]«, 1992
Fotograf: Minima Media – Medienbiennale Leipzig | © Peter Dittmer
Der Benutzer tritt über Tastatur und Bildschirm mit dem Computer in einen Dialog. Im Computer stehen 6 Vehikel der Sprachproduktion bereit: die Programmaschine, der Identifikationsapparat, das Urteil über die Situation, der Reaktionsapparat, der Widerredevorrat und der Widerredebildungsapparat. Die Antworten des Computers (Text, Grafiken, Sounds) bilden sich über Antwortmodule und programmtechnische Hinweise und lassen den Eindruck eines intelligenten, saloppen oder unverschämten Gesprächspartners entstehen. Falls der Dialog sich bis zum "Erregungszustand" der Maschine steigert, wird ein Milchglas in der Vitrine verschüttet. Die Gesprächskompetenz der "Amme" wird seit 1992 – unter Verwendung von protokollierten Gesprächsverläufen – kontinuierlich erweitert. Mittlerweile verfügt das Programm über ca. 120.000 Antwortmodule sowie mehr als 16.000 Variablen der Identifizierung.


 
 

 Peter Dittmer
»Schalten und Walten [Die Amme, Die Amme 2]«

Der Benutzer tritt über Tastatur und Bildschirm mit dem Computer in einen Dialog. Im Computer stehen 6 Vehikel der Sprachproduktion bereit: die Programmaschine, der Identifikationsapparat, das Urteil über die Situation, der Reaktionsapparat, der Widerredevorrat und der Widerredebildungsapparat. Die Antworten des Computers (Text, Grafiken, Sounds) bilden sich über Antwortmodule und programmtechnische Hinweise und lassen den Eindruck eines intelligenten, saloppen oder unverschämten Gesprächspartners entstehen. Falls der Dialog sich bis zum »Erregungszustand« der Maschine steigert, wird ein Milchglas in der Vitrine verschüttet.
Die Gesprächskompetenz der »Amme« wird seit 1992 – unter Verwendung von protokollierten Gesprächsverläufen – kontinuierlich erweitert. Mittlerweile verfügt das Programm über ca. 120.000 Antwortmodule sowie mehr als 16.000 Variablen der Identifizierung.

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