Hinweis: Wenn Sie diesen Text sehen, benutzen Sie einen Browser, der nicht die gängigen Web-Standards unterstützt. Deshalb wird das Design von Medien Kunst Netz nicht korrekt dargestellt. Die Inhalte selbst sind dennoch abrufbar. Für größtmöglichen Komfort und volle Funktionalität verwenden Sie bitte die empfohlenen Browser.
 
Zu dieser Arbeit liegt leider kein Bild vor.
 


 
 

Kategorien: Video


Großbritannien | 46' 40" | Regie: Billingham, Richard | Edition / Produktion: Artangel/Illuminations TV | Videodokumentation
 

 Richard Billingham
»Fishtank«

Ein trunksüchtiger, ausgemergelter Vater, eine unglaublich fette, tätowierte Mutter, ein alberner, hormongesteuerter Bruder – alle zusammen stecken sie in einer klaustrophobischen Sozialbauwohnung. [...] »Fishtank«, Billinghams erster Film, stellt das emotionale Spielfeld der Wohnung und der Familie dar, die ihr Leben innerhalb dieser engen Grenzen auslebt. Er greift dabei auf 50 Stunden Videofilmmaterial zurück, das er innerhalb von zwei Jahren gedreht hat, um ein faszinierendes, aber gleichzeitig auch langweiliges Home Movie vom Leben in der Hochhauswohnung seiner Eltern in den britischen Midlands zu liefern, indem er die angespannten Beziehungen untereinander mit Hilfe der Kamera bloß legt. Billingham filmt das Ganze mit seiner Handkamera. Sein Cinéma-Verité-Stil lässt keinen Platz für technische Feinheiten. Die Kamera bleibt auf Rays Nacken, auf seinen angeschwollenen Nasenlöchern, seinen knotigen Adern und seiner schlaffen Haut. Sie folgt dem Weg von Liz’ Eyeliner, wie er sich den Weg am Rand ihres Auges entlang bahnt und einen dicken blauen Strich zieht.

(Quelle: New York Video Festival 2000)